SNAPSHOT

UGENT RACING: TALENT IN DER POLE POSITION

LVD ist stolzer Sponsor von UGent Racing, dem Formula Student-Team der Universität Gent (UGent), das jedes Jahr einen autonomen Elektro-Rennwagen von Grund auf neu baut.

Lara De Weirdt, Business & Corporate Relations, und Ethan Sené, Chefingenieur und Vorstandsmitglied – 20 und 21 Jahre alt – sprechen begeistert über das Projekt.

„UGent Racing ist eine einzigartige Gelegenheit, Theorie in die Praxis umzusetzen. Man lernt so viel: Kontakte zu Unternehmen knüpfen, einen Businessplan entwickeln, Meetings organisieren. Das ist Teamwork auf einem ganz anderen Niveau“, sagt Lara.

100 % von Studenten erstellt

Jedes Jahr kombinieren mehr als 90 Studenten ihr Fachwissen in Mechanik, Elektronik und Software, um einen leistungsstarken Rennwagen zu bauen.

„Von September bis Dezember konzentrieren wir uns auf das Design“, sagt Ethan.

„Dieses Jahr führen wir Radnabenmotoren ein: Durch die Verlagerung der Motoren auf die Hinterräder wird mehr Platz im Innenraum frei. Das ist eine ziemliche Herausforderung!“

Quiz zur Qualifikation

Im Januar startet Formula Student Online-Quizze, die darüber entscheiden, ob Teams an den Sommerwettbewerben teilnehmen können.

„Wir sind extrem motiviert, weil wir die internationalen Rennen auf keinen Fall verpassen wollen“, sagt Ethan.

Die Produktion beginnt im zweiten Semester: Schweißen, Löten von Leiterplatten, Bau des Fahrgestells. LVD liefert hochwertiges Blech für das Fahrgestell und die Innenverkleidung – nach Bedarf zugeschnitten und gebogen. Das Projekt zeigt die Stärke der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie.

Nachhaltig und zukunftsorientiert

Das Nachhaltigkeitsteam sucht ständig nach umweltfreundlichen Alternativen. So wurde das Kohlefaser Lenkrad durch eins aus Holz ausgetauscht dadurch ist es nicht nur stabiler sondern auch leichter als die alte Kohlefaser-Version.

Wie LVD möchte auch die UGent junge Menschen dazu inspirieren, sich für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu entscheiden.

Lara:

„In Workshops begeistern wir Kinder und Jugendliche für Technik, indem wir beispielsweise gemeinsam kleine Autos zusammenbauen.“

Internationale Spitzenrennen für Studenten

„Diesen Sommer sind wir auf Rennstrecken in Deutschland, Tschechien und den Niederlanden angetreten“, sagt Lara. „Der Hockenheimring in Deutschland ist die Hochburg der Formula Student. Dort trifft man auf Universitäten aus aller Welt. Mit fünf Jahren Erfahrung sind wir ein junges Team; andere machen das schon seit 20 Jahren und haben größere Teams, aber wir machen schnelle Fortschritte und haben mit unserem selbstfahrenden Auto Eindruck gemacht.“

„Bevor wir auf die Rennstrecke dürfen, müssen wir unsere technischen Konstruktionsentscheidungen, unseren Businessplan und unsere Kosten- und Fertigungspläne vor der Jury präsentieren und verteidigen. Bei den beiden letztgenannten Punkten haben wir unter 60 Teams bereits Podiumsplätze erreicht. Darauf sind wir besonders stolz.“

Und wer darf am Ende fahren? „Das entscheiden wir beim gemeinsamen Kartfahren“, lacht Ethan. „Die schnellsten und agilsten Studenten werden zu Fahrern. Außer wenn das autonome Team an der Reihe ist – dann fährt das Auto von selbst.“

Stefanie Vandemoortele, LVD Company

DISCOVERY Ausgabe Nr. 26

Vorherige Seite
Nächste Seite